Dumm zockt gut

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Ich nehme mir heute die Zeit, um Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, liebe Kinder, einen der größten und folgenschwersten Irrwege der modernen Spieleentwicklung aufzuzeigen, der vielleicht nicht nur mich jedes Mal, wenn ich seine Lobpreisungen höre, aufs schärfste befremdet und entgeistert. Ich rede von nichts anderem als der vielgerühmten „Künstlichen Intelligenz“ (KI). Meine Abhandlung soll folgende Themen umfassen:

1. Was künstliche Intelligenz ist und warum sie so scheiße ist

2. Warum man künstliche Intelligenz nicht braucht

3. Zusammenfassung, Ausblicke

Als einführende Lektüre empfehle ich Erasmus von Rotterdams hervorragende Schrift „Lob der Torheit“ (1511) und das Buch von Prof. Dr. Horst Geyer „Über die Dummheit. Ursachen, Wirkungen“ (4. Auflage, 2004).

1. Was künstliche Intelligenz ist und warum sie so scheiße ist

Es ist in den letzten Jahren ein in der Computer- und Videospielindustrie oft beobachtetes Phänomen, dass versucht wird, Figuren in Spielen, vor allem Gegnern, eine „künstliche Intelligenz“ zu verpassen. Dabei ist man bemüht, dem Spieler die Illusion zu vermitteln, dass es sich bei den ihm virtuell gegenüberstehenden Pixel-, Vektoren- und Texturenansammlungen um denkende, fühlende und autark existierende Lebewesen handelt. Diese Eigenschaften scheinen sich in den Augen von Entwicklern und Rezensenten vor allem darin zu erschöpfen, dass sich z.B. die Gegner bei Beschuss selbstständig hinter Büschen und Sträuchern verstecken, den Spieler situationsgerecht zu übertölpeln versuchen oder auch zu gegebenen Anlässen einen passenden Sprachfetzen von sich geben. (Beispiel: „Ich bin getroffen! In den Arm!“ oder „You go this way. I’m going home.“)
Ich persönlich finde, selbst diese bemühte Art, grotesk verwachsene Plattgesichter agieren zu lassen, ist schon zu intelligent. Es geht schließlich um Spiele, um Abenteuer, und in richtigen Actionszenen haben genuine Perlen der Weisheit doch nichts zu suchen. Wie Erasmus von Rotterdam schon so treffend anmerkte:

Ist denn nicht der Krieg das Saatfeld und die Quelle jeder rühmenswerten Tat? Was gibt es aber Törichteres, als aus weiß Gott welchen Gründen eine Auseinandersetzung anzuheben, die jedem Beteiligten mehr Schaden als Nutzen bringt? (…) Wozu, ich bitte euch, sind denn jene Weisheitsgewaltigen nütze, wenn die Parteien sich erzgeschient zum Kampfe stellen und der dumpfe Gesang der Hörner erklingt? Sind sie doch von Studien ausgemergelt und so dünn- und kaltblütig, daß sie nur mit Mühe schnaufen. Kräftige und grobschlächtige Kerle hat man dazu nötig, die tollkühn und geistig unbeschwert sind. (…) Nun sagt man aber, daß Einsicht im Kriege sehr viel Bedeutung habe. Soweit es sich um den Feldherrn handelt, gebe ich das zu, doch geht es dabei nur um militärische, nicht um philosophische Einsicht. Im übrigen wird ein derart ruhmvolles Unternehmen nur von Schmarotzern, Kupplern, Wegelagerern, Meuchelmördern, Bauernlümmeln, Tölpeln, Bankrotteuren und ähnlichem Unrat der menschlichen Gesellschaft durchgeführt, aber nicht von laternentragenden Philosophen.

Da haben Sie’s. Und machen wir uns doch nichts vor, richtig schwächenlos menschlich kann ein Spielcharakter nie sein; man wird nie mit ihm nach Lust und Laune gepflegt Tee trinken oder kekswichsen können, wenn einem gerade danach ist. Es gibt immer Grenzen, und diese Grenzen liegen weniger darin, dass die oben genannten Eigenschaften noch nicht gänzlich erfüllt worden sind und Schwächen aufweisen (natürlich nicht, denn jeder Mensch hat Schwächen), sondern schlicht und ergreifend darin, dass man das ganze Tamtam nicht braucht. Aber warum denn nicht, werden Sie jetzt fragen. Diese Frage wird in Themenkomplex 2 beantwortet.

Abb. 1 – Gegner in XIII: Als unintelligent verschrien – meines Erachtens noch immer zu schlau!

Abb. 1 – Gegner in XIII: Als unintelligent verschrien – meines Erachtens noch immer zu schlau!

2. Warum man künstliche Intelligenz nicht braucht

Als erstes die Frage: wozu zockt man? Von meinem Standpunkt aus beantwortet: aus Spaß. Zur Zerstreuung. Zur Herausforderung. Macht es hingegen Spaß, von Gegnern mit hoher künstlicher Intelligenz und unermesslichem Handlungsspielraum ein ums andere Mal ans Messer geliefert zu werden? Macht es Spaß, dutzende Male zu versuchen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, nur um feststellen zu müssen, dass auch diese Taktik von den allwissenden künstlichen Intelligenzen bereits vorausgeahnt und vereitelt worden ist? Es ist deprimierend, sage ich Ihnen, meine Damen und Herren, liebe Kinder. Deprimierend. Und das liegt weniger daran, dass ich einfach zu doof für diese Welt bin. So doof schätze ich mich nun auch wieder nicht ein. Und selbst wenn – was ist mit jenen zahlreichen Zeitgenossen, die nun einmal, aus welchem Grunde auch immer, nicht ganz so helle sind wie z.B. ich? Soll diese große Gruppe von Menschen von der Freude des Zockens ausgeschlossen werden? Doch dazu später.

Vergegenwärtigen wir uns erst einmal, wie’s früher war. In der guten alten Zeit waren nämlich alle, sowohl Spielcharaktere, als auch der Spieler selbst, noch nicht besonders versiert auf ihrem jeweiligen Gebiet. Vor allem die Gegner zeigten ein heutigen KI-Fanatikern reichlich stupide vorkommendes Bewegungsmuster, das sich meistens auf ein übergangsloses Herumspringen zwischen selten mehr als drei Positionen beschränkte. Wie kam es, dass die Spiele damals (und teilweise auch heute noch) recht fordernd, aber selten überfordernd sind? Ganz einfach: die Gegner waren meistens superstark.

Die Relation zwischen Gegnerstärke und Klugheit ist sowieso ein interessantes und vor allem passendes Thema. Es gibt im Extremfall vier Möglichkeiten, wie sie aussehen könnte. Entweder eine hohe positive Korrelation, also ein superstarker, superintelligenter Gegenspieler (Typ 1). Dass mit diesem Superschurken kein Spieler zu begeistern ist, ist klar. Im umgekehrten Fall ist das ein äußerst schwacher, strohdummer Gegner (Typ 2). Solche tauchen immer wieder in Spielen auf; sie sind aber meistens Kanonenfutter und haben höchstens Unterhaltungswert. Der gegenüberliegende Fall ist eine hohe negative Korrelation, also entweder sehr stark und dumm (Typ 3, wie in älteren Spielen) oder hochintelligent, dafür aber lächerlich schwach (Typ 4). Die hochintelligenten, schwachen Gegner sind meistens nervige Schmeißfliegen; sie werden, wenn möglich, vom Spieler (mir z.B.) ignoriert, weil sie sowieso nur geringen Schaden anrichten und kaum zu schnappen sind. Die starken, aber dummen Gegenspieler hingegen sind eine wahre Freude. Ein Schlag von ihnen könnte zwar Welten auslöschen, aber größtenteils sind sie zu dämlich, um diesen rechtzeitig anzubringen. Wenn doch, lacht sich der Spieler eins über seine eigene Begriffsstutzigkeit und versucht’s gleich noch mal. Wenn man bei einem Typ-3-Gegner erst einmal dessen Denkmuster herausbekommen hat, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man ihn besiegt hat. Wie eine Wespe weicht man seinen plumpen Angriffsversuchen aus und sticht danach wie ein Schmetterling zu, um sich nach dem Ableben des Bösewichts zu beglückwünschen, einen besonders starken Terroristen/Monster/Nazi/Wasweißich erlegt zu haben.

Das Aus für diesen Archetypen des Gegners hat meines Erachtens die aufkommende Cheatkultur zu verantworten. Bei dieser Art von künstlicher Minderintelligenz ist es eben einfach, durch Erkennen der Schwächen den Kampf für sich zu entscheiden; das heißt, man kann die Stufe, durch eigene Intelligenz ebendiese Schwäche herauszufinden, leicht überspringen. Als Reaktion darauf haben die Entwickler mit ihrer KI-Manie nun diese Stufe auf ein grotesk hohes Niveau gesetzt – da der künstlich intelligente Gegenspieler Massen von Handlungsalternativen hat, kann man ihm mit einer einzigen Taktik nicht beikommen. Also entweder besitzt man selbst die hohe Intelligenz, dem Computergegner in jeder erdenklichen Lage ein Schnippchen schlagen zu können, oder man hat die Geduld alle möglichen (und mit entsprechend hoher KI sind das sehr, sehr viele) Variationen und Herangehensweisen durchzuprobieren, um eine passende zu finden – oder aber man bedient sich aus dem Füllhorn an Cheatcodes, Cracks und was es sonst noch auf dem Gebiet der verwerflichen Unehrlichkeit so gibt. Ironischerweise geben die Verfeinerungen der Künstlichen Intelligenz der gottlosen Cheatindustrie also sogar noch mehr Zulauf, während sich der nerdige Profizocker immer mehr vom Spaßspieler entfernt.

Abb. 2 – Mystic Quest (GB): Musterbeispiel für Gegnertyp 3

Abb. 2 – Mystic Quest (GB): Musterbeispiel für Gegnertyp 3

3. Zusammenfassung/Ausblicke

Im Großen und Ganzen lässt sich also festhalten, dass die Künstliche Intelligenz lange nicht der Heilige Gral der Spieleentwicklung ist, als der sie gemeinhin dargestellt wird. Als erstes ist ihr selbstgestecktes Ziel, menschenähnliche Computerwesen zu erschaffen, per se lachhaft. Zweitens ist es gegen das Verständnis des Zockens als Unterhaltung, sich gegen Gegner behaupten zu müssen, die sowohl taktisch als auch kräftetechnisch höhergestellt sind. (Außer für die wenigen Profinerds, die durch stundenlanges Gegnerstudieren die künstliche Intelligenz so weit internalisiert haben, dass sie für sie nichts weiter ist als für den Spaßzocker die Schwachstelle eines Typ-3-Gegners.) Drittens provoziert die immer weiter steigernde KI-Besessenheit nur einerseits das Cheaten und treibt andererseits die Schere zwischen Spielfanatiker und Unterhaltungsspieler immer weiter auseinander.
Gerade jetzt, da viele Spielefirmen mit Erschrecken erkannt haben, dass die Beschäftigung mit Video- und Computerspielen ihre eigene Klientel durch die unsägliche Verästelung und Komplizierung der Spielmechanismen auf eine immer kleiner werdende Minderheit einengt, sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass der Irrweg Künstliche Intelligenz sicher auch einen guten Teil zur gegenwärtigen Situation beigetragen hat.
Meine Forderungen sind deshalb schlicht und ergreifend die folgenden:
Macht dem Teufelskreis ein Ende! Gebt euch nicht mehr der Illusion hin, hochintelligente Superhirngegner seien das Maß aller Dinge! Lernt wieder die Freuden der dummen, aber superstarken Typ-3-Gegner zu schätzen! Hört dafür aber endlich auf zu cheaten, ihr Spielverderber! Und vor allem: habt wieder mehr Spaß am Spielen. Zocken darf keine elitäre Wissenschaft werden, sondern muss letztendlich doch immer dem Zwecke der Unterhaltung dienen. Spaß – das ist die Lösung. Spaß, Spaß, Spaß und nochmals Sex!

11 Kommentare, Kommentiere oder Ping

  1. Gravatar

    Aulbath

    Ich spiel’ gerade Blaze of Destiny III. Da gibt es nur Typ 3 Gegner, ist aber trotzdem kniffelig und macht ziemlich Laune…

    Allerdings glaube ich das deine Ausführungen nicht auf alle Genres zutreffen. Bei Puzzlern, RPGs oder Taktikspielen möchte ich schon eine KI haben, die mir auf höheren Stufen noch was beibringen kann.

    Ich gebe dir allerdings auch recht das “superschlaue” bzw. “schummelnde” Computer-Gegner Spielspasskiller sind… aber vielleicht bin ich auch nur zu old-schoolig veranlagt.

    Ich möchte gar keine “menschlichen” Computer-Gegner… das würde ja die Menschen überflüssig machen ;)

  2. Gravatar

    Jan

    Sorry, aber so einen Quatsch hab ich lang nicht gelesen

  3. Gravatar

    Du sprichst mir aus der Seele. Wir brauchen mehr Spiele mit klaren Regeln. Gegner in Actionspielen brauchen Verhaltensmuster. Nichts macht mehr Spaß als endlich die Vorgehensweise des Endgegners durchschaut zu haben und dann genüßlich den hirnlosen Parasiten vernichten zu können. Allerdngs sollten wir den ganzen Splinter Cell Fanatikern nicht ganz ihr KI-Spielzeug nehmen, auf die Vielfalt kommt es an. ;)
    Auch wenn du als Ewiggestriger das nicht akzeptieren willst, Christian. KI eröffnet auch neue Chancen. Nämlich Chancen, Spiele zu entwickeln, die eben nicht auf das Gegner-Plätten fixiert sind. Ich denke da z.B. an die Sims oder Black & White. Solche Spiele sollte es öfters geben. Und es gibt sie so selten, weil KI noch nicht weit genug ist.

  4. Gravatar

    Ja, du hast Recht, aber nur teilweise.
    Dumm spielt gut, aber nur für ersten 30 Min. und dann beginnst du dich fragen:”Was soll das Ganze? Das ist mit dem Krieg oder dem Sex auch so.
    Wir sind Menschen, keine Tiere.

  5. Gravatar

    ic_mmann

    Also ich finde es immer mal ganz lustig die Strategie eines “intelligenten” Gegners durchschaut zu habe und ihn dann genüßlich plattzumachen.

  6. Gravatar

    Nimuphay

    Nunja da vergisst jemand das wir spezies Mensch immernoch zum Tier zählen, allerdings als hochintelligentes Tier, aber das ist eine andere Geschichte. ;-)

    Gerade durch die KI wird spielen interesannter und kniffliger dadurch auch realistischer.
    Real gesehen… Würde ein echtes Monster vor dir echt nur drei bwegungsarten ausführen und sich mit nem Schwert einfach so treffen lassen? Ausweichen, abwehren…

    Sind nicht gerade die Spiele, die der Realität knapp ähneln so verdammt interesannt?

    Verzeit, wenn ich Schund schwalle.

  7. Gravatar

    Clave

    Okay, ich hab mir das durchgelesen und muss erstmal sagen, dass du es sehr toll und amüsant geschrieben hast. Normalerweise schlaf ich bei so einem langen ’sachlichen’ Text fast ein, aber bei diesen war ich voll dabei ;)

    Jetzt möchte ich meine Meinung zum Thema sagen:
    Wenn man das so sieht, gibt es eigentlich kaum Spiele, wo diese
    Art von hochintelligenten Gegnern vorkommt, oder oft vorkommt (damit meine ich Typ 4).
    Nehmen wir mal ein paar Horror- und Action-Games. DooM³: Zombies total schwach und strohdumm. Das richtige zum abmetzeln. Die Nervensägen sind die mit Waffen. die sind aber auch etwas stärker. Andere Gegner sind alle strohdumm und leicht auszutricksen. Quake4: Da ist es so aufgebaut:
    Die ersten Gegner sind dumm und schwach. Die nächsten werden immer dümmer aber dafür stärker. Und nach diesen steigt wieder die intelligenz, wobei dann die Endgegner Typ 3 sind.
    Jetzt nehme ich ein Ausnahmespiel: Fear. Das war ziemlich lästig. Die Gegner waren hochintelligent und meist auch saustark. Später konnten die sich auch noch tarnen. Doch ich hab das Spiel 3 mal durchgespielt (von normal-extrem). Und ich war dann richtig stolz, der KI eins ausgewischt zu haben.

    Ich persönlich zocke gern Games, wo man Freiraum und Spaß hat (Painkiller, Serious Sam,…). Aber auch Spiele, die eine herausforderung sind (Fear, Quake4,…).
    Aber das ist natürlich eine Frage des Geschmacks. Die bevorzugsten Typen von Games sind der “Ich hab extrem viele Möglichkeiten, Scheisse zu bauen”-Typ (Sowas wie GTA, Hitman, Thief usw.) und die MMORPGs oder Online/LAN Games. Und ich glaube diese Spiele spielt so gut wie jeder Gamer gerne.

    mfg, Clave

    p.s. der Text war (für mich jedenfalls) sehr überzeugend ;)

  8. Gravatar

    Christian D.

    Das ist vieleicht auch ein Erfolgsrezept von WoW: Nur Typ 3 Gegner. Gut manchmal sind sie auch schwach und dumm, aber fast alle (besonders Bosse) laufen nach mechanischen “Regeln” ab und sind trotzdem unglaublich stark. Ausserdem ist Cheaten in WoW nicht möglich.

  9. Gravatar

    Wie wäre es mit Gegnerm mit “künslichem Bewustsein” ?
    Vielleicht kämen dann auch mal diese Killerspiele aus der Mode, da man es einem leid tun würde einem Haufen Pixxeln nen header zu verpassen ?!
    Naja, spielen tut ich lieber mmorpgs, da hat man es wenigstens meist mit Menschen zu tun und die die Monster sind halt das notwendige Beiwerk.

    Janaros

  10. Gravatar

    siberianhunger

    Ein wunderschöner Artikel - nur leider von jemanden der sich mit der KI-Theorie nicht auskennt. Aber wer macht das schon?

    Das eigentliche Problem, welches hier angedeutet wird ist doch wohl ehr ein ethisches, obgleich die Fragestellung nach Sinn und Notwendigkeit von KI, und dies speziell in Spielen leicht verfällscht im Vordergrund werkelt.
    Denn sieht man mal vom eigentlichen Ethischen Problem ab, so stellt sich doch die Frage ob das was man hier als KI bezeichnet es überhaupt wert ist so genannt zu werden.
    Ein Paar Verhaltensweisen(statische Reaktionsabläufe) in einen Funktionskorridor zustecken und in einem bestimmten Maß zu zufallsinitialisieren - da macht eine Ameisensimmulation mehr Spass und gibt mehr aufschluss über schwache KI / Schwarmintelligenz…

    Summa summarum ist die Diskusion über KI in Computerspielen unsinnig, da es keine KI gibt;
    und wer dennoch darüber grübeln will der soll warten was Asimo in 20 Jahren alles kann, und sollte sich dann mal die Frage nach der eigenen Intelligenz stellen

  11. Gravatar

    Es existiert keine Intelligenz in Spielen, nur deren Simulation. Und dabei wird es bleiben. Es ist nicht die Intelligenz, die kann ja variabel sein, nein, es ist ihr Gefäß. Und das bleibt limitiert, Kinect zum trotz - alles nuir Bildschirm. Bisher. Wenn Bioport und Co kommen, steht einer technobionten Verkettung nichts mehr im Wege.

    Mikkai

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