Bonus Item: AaaAaaAAAaaa!

Bonus Item

Wie cool ist es denn bitteschön, daß Dejobaan Games, das sind die, die zuletzt diesen Katamari-Klon für den PC entwickelt hatten, ihr neues Spiel AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!! – A Reckless Disregard for Gravity genannt haben? Ich finde: Sehr cool. Denn ich kann mir nicht vorstellen, was einem sonst durch den Kopf gehen sollte, wenn man sich mit einem Fallschirm auf dem Rücken vom Dach eines Wolkenkratzer stürzt! Allerdings, so bewegend Base Juming in der Realität auch sein mag, für eine authentische Transformation in ein Vidoespiel eignet sich die Sportart wahrscheinlich eher nicht. 30 Sekunden an der Fensterfront eines Hauses oder einer zerklüfteten Felswand entlang in die Tiefe zu rasen, als Hauptaufgabe in einem Spiel, stelle ich mir eher langweilig vor – Da kann man auch gleich eine Partie „Tomb Raider“ oder „Mirror’s Edge“ spielen. Aus diesem Grund erhält man in „AaaaAAAaaaAAA“, in dem man während des kurzen Fluges möglichst vielen Gebäuden so nah wie möglich kommt, perfide platzierten Hindernissen ausweicht und farbige Bonus-Zonen passiert, ohne sich alle Knochen zu brechen, am Ende eine Gutschrift auf das Punkte-Konto. Erreicht man einem bestimmten Wert, werden (in dieser Version noch nicht verfügbare) Items und immer neue, noch extremere Level freigeschaltet und der Spaß beginnt von Neuem. (via)

Screenshot – AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!! – A Reckless Disregard for Gravity

Paper Moon, ursprünglich für den Gamma 3D-Wettbewerb entwickelt, ist nach Minotaur China Shop das neueste Werk auf Flashbangs Blurst-Portal und ein realtiv simpler Plattformer with a twist. Hindernisse überwindet man und Gegner schaltet man aus, indem man Dinge wie Zahnräder, Türen oder Steine wie auf der Bühne eines Puppentheaters per Tastendruck aus einer hinteren Ebene in den Vordergrund und so Feinde, die einen verfolgen, ins Jenseits befördert. Das erinnert ein wenig an das ebenfalls empfehlenswerte Spiel Jed. „Paper Moon“ ist nur leider deutlich kürzer, weniger anspruchsvoll und büßt ohne stereoskopisches 3D etwas von seinem Charme ein. Im Gegenzug enthält es allerdings Achievements.

Screenshot – Papermoon

Wenn man überhaupt keine Ahnung hat, wie man in einem Spiel mit der Umwelt und den verfügbaren Objekten interagieren muß, um auch nur den kleinsten Fortschritt zu erlangen (Myst und Gabriel Knight, ich schaue euch an!), ist dies normalerweise ein ziemlich schlechtes Zeichen. Manchmal jedoch, wenn man in eine vollkommen fremdartige Traumwelt katapultiert wird, wie beispielsweise in Seiklus oder Knytt Stories, und auf merkwürdig pulsierende und leuchtende Automaten und Schalter trifft, die schwarze Löcher öffnen und einen in eine noch abgefahrenere Dimension reisen lassen, wo man dann auf dem Rücken eines Grashüpfers reiten kann, und so lange es nicht zu kompliziert wird, gefällt mir diese Art des Rätselratens und Erforschens ganz gut. So geschehen in Glum Buster, das einen, im Gegensatz zu vielen anderen minimalistischen FreeCharityware-Indie-Spielen, eine ganze Zeit lang gut unterhalten kann. (via)

Screenshot – Glumbuster

428 Mal bin ich gestorben. Vierhundertachtundzwanzig Mal in einen Abgrund gefallen, von spitzen Stacheln aufgespießt, von riesigen Projektilen erschossen, von enorm großen, rollenden Steinen erschlagen worden und ins Mahlwerk irgendeiner Höllenmaschine geraten. Nur, weil irgend so ein mysteriöser Vogel meinen Hut gestolen hat. In Rotatspin. (via)

Screenshot – Rotatspin

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