Bonus Item: Man höre und staune

Ein Glück kommen nicht alle Musik-Spiele mit so viel Zubehör daher, daß man sich darüber Gedanken machen muß, die Möbel in seiner Bude umzuräumen. Auditorium zum Beispiel, da muß man weder Wiimotes als Rasseln schwingen, noch in irgendeine Mikrophonierung grölen, sondern „dirigiert“ einfach nur einen Partikelstrom in Richtung mehrerer Instrumente. Mithilfe der Mouse verschiebt man jeweils zwei, drei Operatoren, die den Strom (hoffentlich) so umleiten, daß jedem Loop ausreichend viele Partikel der korrekten Farbe zugeführt werden und dievollständige Melodie des jeweiligen Levels erklingt. Das ist natürlich viel weniger kreativ als logisch knifflig, weiß jedoch über eine halbe oder Dreiviertelstunde durchaus zu unterhalten. Und sieht zudem ganz chic aus. (via)

Gute Spionage-Geschichten benötigen folgende Zutaten: Mixgetränke und heikle Missionen auf Cocktail-Empfängen oder einem Maskenball, Verfolgungsjagden über windige, rutschige Dächer, Gadgets, weibliche, ledige Agentinnen der Gegenseite und seit kurzer Zeit auch holzerne Quadratschädel als Darsteller – Das alles findet sich auch in Gravitybone, einer exzellenten Total Conversion auf Basis der freien Quake II-Engine von Brendon Chung (auf dessen Website sich noch mehr interessante Projekte befinden, die man sich einmal ansehen sollte). Diese kurze, humorvoll und vollkommen wortlos erzählte Episode aus dem Leben eines Geheimagenten wurde mit extrem einfachen Mitteln gestaltet, sieht aber dennoch großartig aus und ist alles andere als langweilig. In diesem zwanzig Minuten langen Spiele-Hors d’Å“vre steckt wahrscheinlich mehr erzählerische Tiefe als in so manchem Durchschnitts-Shooter von EA (Crysis, ja, genau dich gucke ich an!).











4 Kommentare, Kommentiere oder Ping
ness
Auditorium ist ja mal richtig cool, könnte mir sowas mit entsprechendem Umfang durchaus auf WiiWare vorstellen.
Jan 6th, 2009
PlayStar
Könnte vielleicht auch über dem Internet-Browser der Wii funktionieren, die richtige Flash-Version vorrausgesetzt.
Jan 6th, 2009
ness
Da die Kommentarfunktion beim aktuellsten Artikel (I’m in your base, manipulating all your guards.) aus irgendwelchen Gründen geschlossen ist, muss ich es hier schreiben:
Der Download-Link, zu dem der Link im Artikel auch führt, ist kaputt bzw. funktioniert nicht, denn der ZIP-Ordner ist beschädigt. Hier kann man das Spiel (The Manipulator) auch runterladen (bei ‘download mirror’):
http://www.indiegames.com/blog/2009/01/freeware_game_pick_the_manipul.html
Jan 6th, 2009
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