Oh Half-Life, mein Half-Life

Auf der E3 zeigte Valve zwar Portal 2, aber von unserem Lieblingsphysiker Gordon Freeman war weit und breit nichts zu sehen. Schade, lang genug wird schon dran gearbeitet, aber vielleicht wird uns nächstes Jahr das neue Half-Life vor lauter Großartigkeit umpusten.
So oder so, Half-Life 2 gilt als eines der besten Spiele aller Zeiten und Gastautor PAT erklärt wieso.
November 2005: Während PC-Spieler schon gut ein Jahr das als „bestes Spiel aller Zeiten“ angepriesene Half-Life 2 genießen durften, war es nun auch für die Xbox-Gemeinde, bzw. meine Wenigkeit soweit: Ich hielt Half-Life 2 in den Händen. Von der grünen Plastikbox blickte mir ein unscheinbar wirkender, bärtiger Brillenträger entgegen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht viel anfangen mit Half-Life, aber natürlich war mir zu Ohren gekommen, dass diese Serie bei nicht wenigen Spielern als der heilige Gral der Spielekunst galt. An diesem Tag bekam ich eindrucksvoll demonstriert, was dran war an dieser Verheißung – eine Liebeserklärung.
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WTF, das Spiel

„Dante’s Inferno“ ist draußen. Es verwirrt mich. Was will es von mir? Was soll das? Was will es aussagen? Will es es eigentlich etwas aussagen? Ja, mein Gott, was ist es überhaupt?
- Es ist ein dreister „God of War“-Klon. Punkt. Will das Spiel auch gar nicht abstreiten. Vielmehr badet es in seinen Ähnlichkeiten, wie den Energiebrunnen, den Quick Time Events und der absurd übertriebenen Brutalität, und verkauft sie sogar als Vorteil. Dante ist Kratos und Kratos ist Dante. Man könnte beide austauschen und würde den Unterschied nicht merken. Es hat gut geklaut, das kann man nicht abstreiten.
- Es ist Trash. Von der Idee aus der „Göttlichen Komödie“ einen hirnlosen Pulp-Slasher zu machen, über die grottigen Synchronprechern, bis zu den Kämpfen gegen solche Persönlichkeiten wie Kleopatra, die mit ihren Brüsten Gegner auf dich feuert oder gar den Tod selber, den man zu Anfang des Spiels mit seiner eigenen Sense erledigt.
- Es bringt Kultur den gemeinen Spieler näher, sage ich mal ganz, ganz vorsichtig. Bestimmt werden einige Spieler sich nach dem Spielen von Viscerals Interpretation das Original genauer ansehen (Absurderweise liefert Electronic Arts das Buch von Dante Alighieri bei Bedarf im passenden Umschlag. Oh Mann, ich hasse es, wenn Witze Wirklichkeit werden). Der Rest denkt sich „Geil, Titten!“ und haut den Kopf des Zwischengegners in sein eigenes Mühlenrad.
- Es ist „Dance Dance Revolution: Seelen erlösen“ mit eingestreuten Hack&Slay-Elementen.
- Es ist kranker Scheiß auf dem höchsten WTF-Level. Dante metzelt ungetaufte Babys, klettert an Leichen rum und hüpft an riesigen Penisen vorbei. Dagegen war Bayonetta sogar noch harmlos.
- Es ist der ewig gleiche Mist in einem anderen Kleid. Thank you, Dante, but Beatrice is in another castle.
- Es ist eine verpasste Chance. Man stelle sich vor anstatt die Spieler mit Gewalt und Titten zu schocken, würde „Dante’s Inferno“ mit psychologischen Spielchen verwirren, so wie es ja z.B. die Silent Hill-Reihe vormachte. Jesses, gerade die Hölle selber und Alighieris Werk liefern dafür perfekte Vorlagen!
- Es ist berechnete Provokation. Erzkonserative Christen werden es verwirrt lieben und gleichzeitig hassen. In einen Moment schießt Dante leuchtende Kreuze auf seine Gegner und erlöst Seelen, im nächsten Moment springt er an riesigen Titten vorbei, schläft mit einer Prostituierten und lässt seinen Schwanz am Ende des Spiels sehen. Ziemlich billig, aber hey, sowas bringt leider immer noch Kohle ein.
- Apropos Kohle: Es ist ziemlich schnell vorbei.
Was auch immer es ist, bin ich froh für den Mist kein Geld ausgegeben zu haben.
(Bild von rom)
Grind That 2009: So viele Spiele, so wenig Zeit
Das alte Jahr ist rum, das neue ist schon längst da und hiermit gestehe ich: Ich gammele viel zu sehr vor der Xbox rum, anstatt mich um G.T.A. zu kümmern. Seufz. Und dann ist auch noch zwischen den Jahren mein Rechner über den Jordan gegangen. Zählt das als Ausrede? Zumindest spieletechnisch war dieses Jahr eine Bombe für mich: Ich hab mir eine Dreamcast (eigentlich nur wegen Shenmue, aber dann haben sich plötzlich die Spiele vervielfacht…) und später im Jahr sogar endlich eine Xbox 360 geholt. Für letztere gibt’s generell so viele geile Spiele, da kommt man gar nicht mehr hinterher.
Tja, wer soviel zu zocken hat, hat auch viel zu erzählen – Auf zum Jahresrückblick!
Bestes Spiel 2009: Batman Arkham Asylum
Eigentlich würde hier Uncharted 2 stehen, wenn, ja, wenn ich eine PS3 hätte. Hab ich aber nicht und daher ist das beste Spiel, das ich im vergangenen Jahr gezockt habe, der dunke Ritter in der Irrenanstalt.
Bestes Handheld-Spiel 2009: GTA Chinatown Wars
Okaaaay, das ist jetzt etwas peinlich, aber ich hab ganz vergessen mir im letzten Jahr Scribblenauts zu holen. Und Space Invaders Extreme 2. Und Might & Magic: Clash of Heroes. Ich schiebe das wieder auf die Xbox, die mich mit ihrer Grafikpracht abgelenkt hat. Immerhin hab ich mir die ersten beiden jetzt nachgekauft, dennoch bleibt Chinatown Wars das beste Handheld-Spiel was ich im letzten Jahr gezockt habe.
Als ein Teil der Grand Theft Auto-Reihe ist Chinatown Wars im Vergleich zu seinen großen Brüdern ein Spiel, welches ich mit gemischten Gefühle betrachte. Zu langweillig und irrelevant ist die Story und zu großkotzig und unsympathisch ist jeder einzelner Charakter. Doch als ein DS-Spiel und auch als ein GTA rockt es die Hütte.
Bestes Indiespiel 2009: Bit.Trip Beat
So retro und stylisch, dass es das Herz erquickt, lieferten die Jungs von Gaijin Games mit der Bit.Trip-Reihe einige der wenigen Gründen ab für mich dieses Jahr noch die Wii anzuschmeißen. Eine Hommage an die Geschichte der Spielesteuerung, gespickt mit Gastauftritten von Chiptunes-Künstlern, sollte jeder Besitzer von Nintendos Heimkonsole diese Perle unbedingt anspielen. Demo gibt’s auf WiiWare, also – los, los, los!
Aber eine Sache ärgert mich: Wann zur Hölle kommt endlich Bit.Trip Void nach Europa?
Bestes Adventure 2009: Machinarium
So wunderschön wie ein polnischer Zeichentrickfilm und so verträumt wie man es auch von Aminitas Design’s früheren Spielen kennt. Die Jungs und Mädels, die uns schon mit dem beiden „Samorost“-Spielen in großartige Surrealitäten geschickt haben, lieferten mit Machinarium ein Adventure erster Güte.
Bester Soundtrack 2009: Brütal Legend
Ich bin ja eigentlich gar nicht so der Metalfreund. Alles was härter ist als Indierock, verletzt meinen empfindlichen Hörgang und macht mich zu einen weinerlichen, wimmernden Opa. Jedoch entzückte mich die Vorstellung, dass Tenacious D und Tim Schafer gemeinsam an einen Videospiel arbeiten würden, dermaßen, dass ich nichts anderes als ein Überspiel erwartete. Das Ergebniss war zwar letztendlich kein Hochkaräter, doch es war gute, ordentliche und lustige Unterhaltung, dass zwischen all den langweilligen Videospielhelden und der üblichen Klischeegrütze herausstach. Aber es war eben auch kein neues Psychonauts. Schade.
Dafür war der Soundtrack so umfangreich und liebevoll zusammengestellt, der hat dieses Jahr nichts anderes als die Spitze verdient; mit dem Soundtracks von Neotokyo und Let’s Tap direkt hinterher.
Beste Mod 2009: Neotokyo (für Half-Life 2 und andere Source Engine-Spiele)
Ich liebe, liebe, liebe, liebe Neotokyo. Leider waren nicht allzu viele Spiele der gleichen Meinung und daher sind die meisten Server der Mod mittlerweile vereinsamt. Zu kompliziert war diese Multiplayer-Hommage an „Ghost in the Shell“ und „Akira“, zu fordernd war dieses Projekt für die meisten User. Schade, denn wenn man sich einmal in die Taktikshooter-Mechanik reingefuchst und mit den richtigen Leuten gespielt hat, liefert Neotokyo eine Intensität, die man in anderen Ego-Shootern nur selten erlebt. Zumindest designtechnisch putzt NT alle anderen Shooter weg, was hauptsächlich der Verdienst vom äußerst talentierten Art Director Leri „pushBAK“ Greer ist, der übrigens bei Weta sein Geld verdient und einige der Raumschiffe und Waffen von District 9 gestaltete.
(Siehe auch mein Geschreibsel für Superlevel über Neotokyo.)
Bestes Flashspiel 2009: Canabalt
Simple Steuerung, großartige Atmosphäre, tolle Pixeloptik und süchtigmachendes Spielprinzig katapultierten Canabalt dieses Jahr an die Spitze aller Flashgames.
Bestes Päarchen 2009: Luis Lopez und Tony Prince aus „The Ballad of Gay Tony“
Jetzt mal die Schwulenwitze beiseite und Hand auf’s Herz: Die dicksten Kumpanen waren in diesem Spielejahr für mich Luis und Tony aus dem zweiten GTA IV Add-On.
Bestes „Na, da haben wir aber lange drauf gewartet!“ 2009: Tales of Monkey Island
Ich hätte nicht gedacht, dass jemals ein neues Monkey Island kommen würde. Noch weniger hatte ich erwartet, dass aus Tales of Monkey Island gar ein gutes Spiel werden würde. Telltales Fortsetzung von „Sam & Max“ empfand ich zu pfade und auch die ersten beiden Episoden der neuen Abenteuer von Guybrush erweckten in mir diesen Eindruck, doch dann drehten die Jungs so richtig schön auf und präsentierten einen mehr als würdigen Nachfolger. Gut gemacht!
Beste Lachnummer 2009: Duke Nukem Forever
12 Jahre warteten wir sehnsüchtig auf den Duke und dann ging nach unzähligen Enginewechseln 3D Realms schlichtweg das Geld aus. Wenn man sich die geleakten Videos und Screenshots ansieht, kann man sich des Eindruck nicht wehren, dass aus DNF sogar ein richtig gutes und witziges Spiel hätte werden können. Mann, Broussard, wie konnte man das versauen? Oh ja, stimmt, du wusstest nicht, wie man zu Potte kommt.
Innovatie-Sonderpreis 2009: Let’s Tap
Pappkarton besorgen (Die alten Euroboxen aufzubewahren zahlt sich endlich aus!), Wiimote umdrehen, drauflegen und mit dem Fingerspitzen lostrommeln. Mit seiner tollen Präsentation, dem guten Soundtrack (siehe oben) und natürlich wegen seiner Fingertrommelsteuerung, darf es diesen Preis nachhause nehmen.
Das Spiel, welches 2009 jeder toll fand, aber mich kalt gelassen hat: Plants vs. Zombies
Tut mir leid, wertes PopCap, ich liebe Peggle, ich verehre es abgöttisch, aber bei PvZ wollte der Funke nicht überspringen. Mittlerweile habe ich doch zu viele Tower Defense-Spiele gesehen und selbst die ausgetüftelste Variante kann mich nicht mehr begeistern – aber keine Sorge: Im neuen Jahr gebe ich den zombiekillenden Monsterpflanzen eine neue Chance, okay?
(Foto von Alice Taylor und ihrer Space Invaders-Tastatur)
Freezecam: Murray

Murray, mein allerliebster größenwahnsinniger Totenkopf, in der dritten Episode von „Tales of Monkey Island“. Juchhuu!
Let’s do the Timewarp again

Damit ihr später nicht sagen könnt „Hey PlayStar, wieso hast du uns nicht von Darkest of Days erzählt, diesen Ego-Shooter von 8monkey Labs, in dem man per Zeitreise die verschiedensten Epochen besucht und auf riesigen Schlachtfeldern einzelne Soldaten retten muss, um das Gefüge der Zeit zusammenzuhalten?“
Daher: Saugt euch die Demo dieser am 8. September für PC und Xbox 360 erscheinenden kleinen Perle. Sieht soweit recht vielversprechend aus.
(Einzig die Screenshots von einem Konzentrationslager bereiten mir arge Bauchschmerzen. Kann ein amerikanischer Entwickler, der sein Spiel möglichst historisch akurat gestalten will, dieses heikle Thema gekonnt anpacken? Wird „Darkest of Days“ wegen diesen Kapitel, wenn überhaupt, geschnitten nach Deutschland gekommen? Schaun mer mal.)
Unterseite

Gestern stöberte ich wieder einmal in den Tiefen meiner Festplatte, um ein paar Spiele für die leider enorm in Verzug geratene Bonus Item-Kolumne auszugraben und stieß dabei auf einen Ordner mit dem nichtssagenden Titel „The Underside“. Nachdem ich von einem pixeligen Titel-Screen und drei leeren Save-Slots begrüßt worden war, poppte eine, aus Rollenspielen der 8- und 16-Bit-Ära bekannte, Textbox auf, in der etwas von einer flachen Welt stand, die durch die korrupten und bösen Bewohner verschmutzt worden war. „Nicht noch ein Final Fantasy-Klon!“, dachte ich mir und wollte das Spiel schon beenden. Doch auf der nächsten Seite offenbarte sich, daß der allmächtige Schöpfer, der König des Universums, kurzerhand die Weltscheibe umgedreht hatte, um den Einwohnern eine Chance, sich zu bessern, einzuräumen. Es handelte sich zwar nicht um die originellste Geschichte, aber weil die Texte sehr witzig verfaßt und die wenigen bis dahin gezeigten Bilder nicht häßlich waren, beschloß ich, „The Underside“ ebenfalls noch eine zweite Chance zu geben. Eine bessere Entscheidung hätte ich garnicht treffen können.
Was mich nach dem Intro erwartete, war auch gar kein RPG, sondern ein Action-Adventure mit viel Gehüpfe und Schußwaffeneinsatz. Die Rettung der Scheibenwelt obliegt einer Katze, nein, einem Hund mit dem gestreiften Shirt, jedoch ohne Hose, der aussieht wie eine Katze und den Namen „Ip“ trägt, so weit ich es verstanden habe, und ist erwartungsgemäß garnicht mal so einfach. Nicht nur, weil man sofort zu Beginn von einer Ratte, nein, Maus all seiner Habseligkeiten beraubt wird, sondern, weil sich einem allerlei wildes und gefährliches Getier, sowie viele spitze Stacheln in den Weg stellen, deren Berührung zum sofortigen Tod führt.
Dank einigermaßen großzügig verteilter Speicherpunkte und Gesundheits-Upgrades wie dem Herz-Toast und der unverwundbaren Burger (Backwaren sind ein immer wiederkehrendes Thema ;) artet „The Underside“ jedoch nicht in Frustration aus, sondern gibt einem, im Gegensatz zu Mario-Spielen, das Gefühl, etwas erreicht zu haben. „Mario“ ist ein gutes Stichwort: Designer Arthur Lee hat definitiv bei den Besten geklaut… Die vielfältigen Gegner greifen wie beim Nintendo-Klempner aus verschiedenen Richtungen an, rennen einen um, lassen sich von der Decke fallen, verschießen Blitze und so weiter. Die Gestaltung der Level ist großartig und nicht-linear und man steht wie in „Metroid“ vor verschlossenen Passagen, zu denen man sich nur mit der richtigen Waffe Zugang verschaffen kann, muß Schalter umlegen und erst einmal seine Sprungkraft erhöhen. Dann wären da noch die Kämpfe mit mächtigen Boss-Gegnern, die man nur in die Knie zwingt, wenn man sich die Architektur des Raumes, in dem man sich befindet, zu Nutze macht, „Zelda“ läßt grüßen.

Die Spielmechaniken mögen sich stark an Konsolen-Klassikern orientieren, was den Inhalt betrifft, könnte sich jedoch Nintendo eine große Scheibe von „The Underside“ abschneiden, anstatt die 938. Mario-Neuauflage zu veröffentlichen. „The Underside“ nimmt sich selbst überhaupt nicht ernst und zieht beinahe jedes vorhandene Spielelement durch den Kakao, seien es die blauäugigen und inkompetenten Superhelden der Stadt, die ironischen Hinweisschilder auf bevorstehende Gefahren oder wertlose Belohnungen für die Rettung des Bürgermeisters, der König des Universums entpuppt sich als knuddeliger Bär und anstatt ihre auf den Kopf gestellte Stadt zu verlassen, pinseln die Einwohner einfach den „Boden“ himmelblau an. Das Spiel hat mir wieder einmal vor Augen geführt, daß die meisten anderen Games es viel zu selten schaffen, einen zu einem herzlichen Lachen zu animieren.
Der in Eigenregie entwickelte Titel sieht graphisch wie ein professionelles Spiel aus und scheint zudem auch wahnsinnig umfangreich zu sein. Ich habe jetzt ein paar Stunden darin versenkt und trotzdem noch nicht alles gesehen, und dabei sind in dieser Preview-Fassung laut Website erst zwei bis fünf Prozent der Spielwelt fertig gestellt. Ich denke, „The Underside“ könnte eines der besten Indepentent Games der nächsten Jahre werden und hat, im Vergleich mit Spielen wie „Cave Story“ und „Noitu Love 2″, bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Download-Befehl!
Scott Pilgrim braucht ein Extraleben

Das Leben des 23jährigen Scott Pilgrim ist überschaubar. Er lebt zusammen mit seinem besten (schwulen) Kumpel in einer Kellerwohnung im kanadischen Toronto (Scott selber ist hetero), spielt mit seiner kleinen Band „Sex Bob-omb“ und ist seit neuesten mit der 17jährigen Schülerin Knives Chau zusammen, trotz des Altersunterschiedes. Zwar hat er keinen Job, doch dafür hängt er den ganzen Tag mit seinen Freunden ab oder vertreibt sich seine Zeit mit Videospielen. Alles könnte so schön sein, wenn ihm nicht eines Tages das wortwörtliche Mädchen seiner Träume begegnen würde. Diese sagenhafte Frau, die ihm schon seit einiger Zeit im Schlaf verfolgt, steht plötzlich vor ihm und ist doch sobald wieder verschwunden. Nach einigen Hin und Her findet er sie wieder und beide kommen zusammen. Er trennt sich von Knives, schließlich muss er für Ramona Flowers, so der Name des geheimnissvollen Mädchen, ihre sieben bösen Ex-Freunde besiegen, um mit ihr friedlich zusammenzuleben. Pilgrims Leben wird nun selber zum Videospiel, wenn er wie in einem Brawler diese Ex-Freunde nach und nach besiegt und nebenbei versucht, die Irrungen und Wirrungen zwischen Ramona, Knives und seiner Band zu regeln.
Die „Scott Pilgrim“-Bände von Bryan Lee O’Malley sind einer der besten Comic-Serien, die momentan existieren. Gleichermaßen verneigt sich O’Malley vor seiner Heimatstadt Toronto, der dortigen Musikszene und ganz speziell den Videospielen. Wenn Scott verzweifelt versucht vor einem Kampf mit einen von Ramonas Ex-Freunden den Savepoint zu erreichen oder nach dem Besiegen eines weiteren Gegners verwirrt ein neues Power-Up oder 1Up bekommt, springt das Herz eines Gamers immer ein klein wenig höher.
Bis jetzt sind die Abenteuer des naiven und liebenswerten Slackers noch nicht in Deutschland erschienen, können jedoch auf dem üblichen Weg z.B. bei Amazon importiert werden.
Momentan verfilmt „Shaun of the Dead“- und „Hot Fuzz“-Regisseur Edgar Wright mit viel Liebe zum Detail die Comics als „Scott Pilgrim vs the World“ (Deutscher Titel: „Scott Pilgrim gegen die Welt“) und hält die Fans über seinem Flickr-Stream und einem Video-Tagebuch auf dem Laufenden. Die Verfilmung sieht auf jeden Fall vielversprechend aus und ensteht in enger Zusammenarbeit mit O’Malley.
Probelesen! Ihr werdet es nicht bereuen!
Grand Theft Auto: The Ballad of Gay Tony
Auf einmal ist das neue Add-On zu GTA IV doch nicht so langweillig wie ich angenommen hatte. Schaun mer mal, Rockstar.
„Irgendwie habe ich beim Spielen das Gefühl, als würde ich jemandem über die Schulter blicken, der an einem echten Arcade-Automaten steht.“

Ganz klar inspiriert von Jeff Minters psychedelischen Frühwerken und dem „Geometry Wars“-Vorfahren Robotron, tretet „Squid Yes, Not So Optocus: Squid Harder“ allen Arena-Shootern in den Arsch, zaubert ein so gigantisches Pixel-Feuerwerk auf dem Bildschirm, dass es sogar meinen ollen PC in die Knie zwingt und bringt mich mit Spintronics hammergeilen Chiptunes zum Headbangen. Absolute Zockempfehlung! Chev Chelios würde es lieben.
Keita Takahashi würde dieses Spiel lieben

Ich will Muscle March in Europa haben. Ohne wenn und aber, Namco. Balkan Toni würde es wahrscheinlich auch lieben.
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