Verlosung: 7 Jahre Grind That Authority

Holerö, werte Freunde der elektronischen Zeitverschwendung, heute wird euer Lieblingszombie unter den deutschen Spieleblogs auf den Tag genau sieben Jahre alt. Das wollen wir will ich mit euch feiern, indem ich folgende Codes verlose, die ich momentan eh nicht brauche:

Windosill (x1)

…ist ein verträumtes süßes, kleines, verspieltes (So viele Adjektive!) und gut aussehendes Flash-Adventure von Vetorpark und Patrick Smith, dass ich jeden nur herzlich empfehlen kann. Beim letzten Humble Bundle war es als Bonus dabei und nun habe ich einen überzähligen Steam-Code, den einer von euch haben kann.

M-55 Argus Sturmgewehr für Mass Effect 3 (x2)

Diese feine Waffe gab es nur für Leute die Mass Effect 3 vorbestellt haben. Oder beim Saturn die Codes klauen. Zwei von euch können jeweils einen Code haben (Ist mit allen Fassungen und Versionen kompatibel). Peng peng.

„Xbox Loves You“ Avatar T-Shirt (männlich und weiblich)

Es ist rot, es steht „Xbox Loves You“ drauf und euer Xbox Avatar kann es tragen. Ich habe jeweils einen Code für männliche und weibliche Avatare übrig.

Master Chief Xbox Avatar Rüstung (weiblich)

Huch, bei der europäischen Erstauflage von Halo Anniversary gab es einen Code einer Master Chief Rüstung für männliche und weibliche Xbox Avatare. Und jetzt können die Frauen einen haben. Wer will?

UPDATE:

Super Crate Box iOS (1x)

Eben traf ich mich mit einer mysteriösen Persönlichkeit in einer dunklen Gasse. Er überreichte mir einen Code für die iOS-Version von Super Crate Box und verschwand in einer lilafarbenen Rauchwolke. Ich persönlich kenne Super Crate Box nur vom Namen her, aber da es die Kollegen von Superlevel anscheinend voll geil finden, werde ich in den nächsten Tagen der PC-Version mal eine Chance geben. Und da ich kein iDingens besitze, könnt ihr für euer iDingens einen Code gewinnen. Juchhee!

UPDATE 2:

Osmos (1x)

Gegen Ende gesellt sich ein Steam-Code für Osmos dazu, dieses Blubberblasen-Zellen-Dings-Spiel. Nille schrieb damals es „hat das Temperament eines Faultiers und die Musik und das 1-Click™-Gameplay besitzen Zen-Qualitäten“. Was Nille gut findet, kann nicht schlecht sein.

Blueberry Garden (1x)

Was ist es? Was will es von mir? Was macht es? Was zur Hölle machen diese Beeren? Mystisch bis artsy fartsy bis inspirierend, ihr könnt einen Steam Code gewinnen. Spielen auf eigene Gefahr.

Schreibt einfach per E-Mail an playstar@grindthatauthority.de mit dem Betreff „7 Jahre G.T.A.“ was ihr haben wollt und ich bestimme per Zufallsgenerator oder wen ich am liebsten mag (Muharhar). Eisendeschluß ist Samstag, der 19. Mai 2012, 0:00. Wer Sonntag noch kommt hat Pech gehabt.

thatjenovachen



„Film is very established; you have a genre for every single thing you want to feel,“ he says. „No matter your age, genre, nationality and mood there’s something for you. But for games… You have a thriller, horror, action film, and sports victory film. But there is no romance, no drama, no documentary, and no thoughtful examination on life.“


Simon Parker von Eurogamer interviewt Jenova Chen von thatgamecompany, den Mann hinter den meditativen Spielen Cloud, Flower und Journey.

Even though we all knew this game was to be about positive things about humanity, everyone just wanted to kill one another. I couldn’t resist the urge to do that myself. So for a period of time I was so sad and disappointed in my teammates and myself.“

„Then I ran into this child psychologist I told her about the dilemma in the game. And she said to me: ‚Oh, your players are just becoming kids again‘.“

„What did she mean?“ I ask.

„I asked the same thing. And she said: ‚when kids are born they have no moral values. They don’t know what’s good or bad. So they seek out actions that give them the strongest feedback.“

„I don’t understand,“ I say.

Chen begins banging on the table with his fork. A couple on the table next to us turn their heads, unsure of whether to be concerned or irritated.

„A baby does this, right?“ he says. „And you tell them to stop, but instead of stopping they do it louder still. To the baby this action is giving them strong feedback and attention. And this psychologist told me that this is like when players enter a virtual world for the first time. They are like babies. They don’t know the rules so they perform actions that give them the strongest feedback. She said: ‚the best way to stop a baby from doing something you don’t want them to is by giving them no feedback.‘“

Foto von Vincent „Sklathill“ Diamante

[via]

Videogame Lyrics #6

null

Reiß den Vorhang auf, schmeiß die verdammten Lampen an,
keine Zeit für Spielkonsolen, mein Leben ist Jump & Run.

Eins Zwo, „Die Omi aus dem 1. Stock“

Unboxing: Mass Effect 3 – N7 Collectors Edition

Habe ein Spiel ausgepackt auf das ich schon sehr, sehr lange gewartet habe:


(YouTubeDirektShepard)

RE: Gamescom 2010 – Team Fortress 2 Cosplays und sexy Day of the Tentacle

Bin vorhin auf Bilder von meinen Besuch auf der Gamescom 2010 gestoßen, die ich eigentlich als verloren geglaubt hatte. Die meisten sind nicht mehr wirklich interessant und insgesamt hatte ich bei dem Besuch zu wenig fotografiert, aber drei Cosplay-Schmankerl daraus will ich euch nicht vorenthalten.

Erinnert ihr euch noch an das großartige Day of the Tentacle Cosplay von Mareike L. und Melina Deschke? Ja? Den beiden Damen bin ich damals auch begegnet, hatte sie spontan zum besten Kostüm der Messe gekürt und sie für die Nachwelt festgehalten.

Dann war da noch dieses Team von Team Fortress 2 Cosplayern, das sich nahe des ESL-Standes rumtrieb:

Und zu guter letzt ein einsamer TF2 Medic am Microsoft-Stand:

Man merkt, dass man mich 2010 mit sexy Tentakeln und rotgekleideten Söldnern ködern konnte. Leute, ick hoff das klappt dieses Jahr endlich wieder mit Köln und mir.

Grind That 2011: Von rollenden Steinen, lilafarbenen Lederjacken und fahrenden Nahtoderfahrungen


Es ist der 14. Januar 2012, das alte Jahr ist schon längst rum und genau heute ist Deadline für den aktuellen Polygon-Award. Daher nun meine zehn Lieblingsspiele aus 2011, sortiert von ultramegaokay bis oberaffenspitzengeil:

Platz 10: Iron Brigade

The Game Formerly Known As Trenched war eines dieser speziellen Highlights aus dem letzten Jahr, welches ich schmerzlich auf vielen Jahreslisten vermisse. Endlich eine gelungene Mischung aus Shooter und Tower Defense, garniert mit dem typischen Humor von Double Fine. Die Demo hat mir so gut gefallen, dass ich es ohne zu zögern gekauft habe mich schon sehnsüchtig auf dem Tag freue, an dem es auf Xbox Live billiger verkauft wird. 15 Euro sind mir mittlerweile zuviel Geld für Spiele, die ich nicht weiterverkaufen oder verleihen kann (Eine Ausnahme wird jedoch das kommende „Alan Wake’s American Nighmare“ werden. Juchhuu, endlich neues von Herrn Wake!).
An dieser Stelle grüße ich Tim Schafer und einen Kommentartroll.

Platz 9: Brink

Brink ist ein Spiel mit einigen Macken, vielen nicht eingehaltenen Versprechungen, einer nicht erwähnenswerten Story und auf der Xbox 360 einer sauhässlichen Grafik. Aber: Ein wunderbarer Artstyle, ein gut durchdachtes Universum und einige frische Ideen im Multiplayer-Bereich. Das was es ist, ist großartig.
Schade nur, dass der Versuch einen Hybrid zwischen Multiplayer und Singleplayer (siehe The Crossing) zu schaffen nicht ganz geklappt hat und man eigentlich Mehrspieler-Matches mit Bots und eingestreuten menschlichen Spielern bewerkstelligt. Gibt Brink trotzdem eine Chance, für mich war es einer der besten Ego-Shooter im vergangenen Jahr.

Platz 8: Rock of Ages

Von den Leuten, die den wunderbar surrealen Ego-Brawler „Zeno Clash“ machten, kam 2011 eine Mischung aus Super Monkey Ball und Tower Defense. Endlich ein wahr gewordenes Terry-Gilliam-Spiel.

Platz 7: Child of Eden

Rez, der legendäre synästhetische Rail Shooter von Tetsuya Mizuguchi, bekam 2011 einen Nachfolger und wurde merkwürdigerweise das Vorzeigespiel für Kinect. Merkwürdig deshalb, weil man Child of Eden auch ganz klassisch mit dem Controller spielen kann und es sich dann wieder genauso anfühlt wie damals schon Rez. Man mag schimpfen, dass „Eden“ das gleiche in grün ist, aber für mich war dieser Titel einer der musikalisch und optisch schönsten Spiele des Jahres. Ärgerlich ist, dass man die Level nur durch wiederholtes Spielen der vorherigen Abschnitte freischalten kann. Dafür ein Pfui Bäh von mir für dieses tolle Spiel.

Platz 6: Gemini Rue

Das klassische Point-and-Click-Adventure fühlt sich 2011 in der Nische wohl und brachte mit „Gemini Rue“ ein kleines Highlight hervor.  Ich zitiere mich aus Faulheit selber:

Gemini Rue ist ein großartiges Adventure geworden, das zwar eine relativ kurze Spielzeit hat, aber somit die Geschichte nicht unnötig streckt. Die gut erzählte und spannende Handlung, die wunderbare Atmosphäre und die retroeske Präsentation zeigen, dass uns noch viel gutes von Joshua Nuernberger erwartet.

Platz 5: L.A. Noire

Es mag täuschen, doch L.A. Noire ist ein Adventure wie oben erwähntes Gemini Rue. Das man zwischendrin sich durch das Los Angeles von 1947 fährt, prügelt und schießt, hält das Spiel trotzdem nicht davon ab in seinem Kern ein Phoenix Wright mit besserer Technik und ernster Noire-Geschichte zu sein. Es ist kein Open-World-Titel, obwohl es von Rockstar Games veröffentlicht wurde. Die fehlende Freiheit bemerkte auch Ortwin R. in seinem Artikel „L.A. Noire vs Deadly Premonition„:

Trotz enormer Detailverliebtheit bei der Rekonstruktion und Präsentation von Los Angeles bleibt die Stadt in L.A. Noire eine ziemlich tote Kulisse. Obwohl alles großartig aussieht, ist eine sinnvolle Interaktion außerhalb der engen linearen Story nicht möglich. Auch die Nebenmissionen, die noch in Red Dead Redemption so viel Leben in die Spielwelt brachten, kann man in L.A. Noire getrost vergessen. Selten muss man mehr tun, als ein paar Gangster zu erschießen, und selbst das ist vom freien Herumfahren in der Stadt noch hermetisch abgetrennt.

Andere erwähnen die tollen Gesichtsanimationen, mir blieb aber L.A. Noire für seine Liebe zum Detail, seine übergreifende Geschichte und seine einzelnen Fälle im Gedächtnis. Phelps ist mitnichten der Typ Hauptcharakter den Mann von Rockstar gewöhnt ist, es fällt einen sogar manchmal schwer ihn zu mögen, aber genau das macht das Spiel so interessant.
Übrigens sich unbedingt den Season Pass holen (hier „Rockstar Pass“ genannt); die zusätzlichen Fälle gehören stellenweise zu den Highlights des Spiels.

Platz 4: Frozen Synapse

Ich habe es schon auf Twitter erwähnt, dass man Frozen Synapse eigentlich in „PLAYSTAR SCHICKT ALLE SEINE EINHEITEN IN DEN TOD“ umbenennen sollte. Ich bin kein Stratege und noch weniger bin ich ein guter Stratege, doch trotzdem liebe ich dieses Spiel. Es fühlt sich an wie ein verloren gegangenes und ganz plötzlich wieder aufgetauchtes Introversion-Spiel. Ein kalter steriler Cyberpunk-Traum für um die Ecke denkende Strategen und eines der schönsten und cleversten Rundenstrategie-Spiele der letzten Jahre.

Platz 3: Gears of War 3

Im September überraschte mich positiv der dritte Teil von Gears of War:

Farbe! Das Spiel hat Farbe! Endlich sind die langweiligen Sepia-Töne auf den Rückzug. [...] Gebrochene Helden! Starke Frauen! Und eine Spur von Humor, die [..] bisher so nicht existent war.

Momentan hab ich mir nochmal den ersten Teil ausgeliehen und kann nachvollziehen, wieso ich es so schnell wieder aus der Konsole geschmissen habe. Der erste Teil ist grau-brauner Matsch mit langweiligen Charakteren und einer noch langweiligeren Geschichte. Schön, dass sich Gears of War 3 gebessert hat. (Ich empfehle übrigens das Add-On „RAAM’s Shadow“ zu besorgen).

Platz 2: Driver: San Francisco

Um mich mal als halber Ghostwriter (wieder) zu zitieren:

„Driver: San Francisco“ ist nach der Katastrophe von Driv3r der Lichtblick der Reihe. Dem Spaziergängertum wurde abgeschworen und durch astrales Shiften innerhalb einer Nahtoderfahrung ersetzt. Das klingt merkwürdig, macht aber im Spiel jede Menge Spaß, dank der überraschend abwechslungsreichen und auch oft amüsanten Missionen. Das Spiel hat Humor und Seele, bleibt aber auch in den richtigen Momenten spannend. Eine tolle Hommage an alte Car-Chase-Filme und ein spielgewordener Sommer-Blockbuster. 

Platz 1: Shadows of the Damned

Mein Spiel des Jahres. Eine Kollaboration von  Goichi Suda alias Suda51, Shinji Mikami und Akira Yamaoka. Man merkt dem Spiel sofort an, dass dahinter die kreativen Genies von Killer7, No More Hereos und Resident Evil 4 stecken. Es hat den typischen Fäkal-/Meta-Witz eines Suda51 und spielt sich wie Mikamis Resident Evil 4. Dazu lässt Yamaoka seine musikalische Erfahrung aus der Silent Hill-Reihe spüren und schon haben wir einen der besten Überraschungshits aus Zweitausendelf. Kauft es, liebt es, lobpreiset es.

 

Nicht in dieser Top Ten zu finden sind „Bulletstorm“ (Hat sich im Endeffekt zu ernst genommen), „Batman: Arkham City“ (Zuviel vom gleichen, hat schon alles relevante im Vorgänger erzählt) und „Halo: Combat Evolved Anniversary“ (Ein Remake eines alten Spiels, auch wenn es ein verdammt gelungenes Remake). Die waren zwar auch toll, aber es passen eben nur zehn Titel in diese Liste. Weiter: Das einzige gute an „Duke Nukem Forever“ war, dass es überhaupt erschienen ist. „Puzzlebots“ und „Nightsky“ habe ich erst sehr spät im Jahr besorgt (bei den ganzen Sonderverkäufen zwischen den Jahren) und nicht genügend gespielt. Ein paar andere Titel aus 2011, die bei den Sales verscherbelt wurden, aber noch gar nicht von mir gespielt wurden sind, „Blackwell Deception“ „Jamestown“,  “Super Meat Boy“ oder „Terraria“. Überhaupt nicht besorgt wurden „Battlefield 3″, „Call of Duty: Modern Warfare 3″ und  “Deus Ex: Human Revolution“ aus diversen Gründen.

Zum Schluß noch eine dicke Empfehlung für die Blackwell-Reihe von Wadjet Eye Games, die nun endlich frisch auf Steam erschienen ist. Ganz tolle Adventures, deren ersten drei Teile ich zwischen den Jahren verschlungen habe und dessem neuester Teil ich erst gestern gekauft habe.

Foto von Vadim „molotalk“ Molochnikov

Pseudoobjektivität


„Man stelle sich vor, die Popkritk würde ein Album nach folgendem Schema beurteilen: Die Neue von The Kooks ist nur 68%, die letzte Chilli Peppers aber 85%, muss man kaufen.“

…schreibt Thomas Lindemann im Rahmen eines sehr lesenswerten Game-Specials in der aktuellen Spex im Bezug auf die lästige Christian-Schmidt-Diskussion. Ja ja, die ollen Prozentwertungen bleiben auch weiterhin absurd. Im Special tauchen auch Heiko Gogolin, der Ex-Chefredakteur der GEE und das tolle Comic „Nonplayer“ von Nate Simpson auf, welches ich wirklich nur empfehlen kann.

Werbeunterbrechung

Ah, Sony, du weißt immer noch, wie man die richtig guten Werbespots macht.


(YouTubeDirektLeichteDoubleLifeVibes) <3

Hallo, Herr Fenix

Habe gestern nacht das erste Kapitel von Gears of War 3 durchgespielt. Ich bin selber darüber überrascht, denn ich hatte damals das erste Gears schon kurz nach dem Tutorial entnervt aus der Konsole geschmissen und meinen Widerwillen gegenüber der Reihe somit bestätigt gefühlt: Graubraune Grafik, stereotypische Muskelmänner, die zuviel Anabolika genommen haben, eine dämliche Story und die schlechte Synchro tat sein übriges. Gears of War war für mich die versammelte Strunzdummheit des Mediums, wir waren einfach nicht kompatibel.

Jetzt bin ich umso überraschter, dass ich doch noch unironischen Spaß mit dem dritten Teil hatte. Denn die Geschichte um das übergewichtige John-Travolta-Double Marcus Fenix hat sich mit dem dritten Teil der Dinge entledigt, die mich damals den Eject-Butten drücken ließen.

  • Farbe! Das Spiel hat Farbe! Endlich sind die langweiligen Sepia-Töne auf den Rückzug. Im ersten Kapitel hat die Umgebung die gedämpfte Farbenfroheit eines Brink (Auch so ein Spiel, dass erst von mir gehasst wurde, aber nachdem ich mich durch seine Macken gekämpft habe, seinen quirligen Mix aus anderen Spielen in’s Herz geschlossen habe). UK Resistance würden über die Farbe des Himmels immer noch die Nase rümpfen, aber optisch ist es ein ganz Stück erträglicher geworden.
  • Aktives Nachladen ist toll! Es ist ein sich nicht überflüssig anfühlendes Minispiel innerhalb eines größeren Spieles, dass ich vorher nicht zu schätzen wusste.
  • Gebrochene Helden! Starke Frauen! Und eine Spur von Humor, die wohl laut Volker Bonacker, dem laut eigener Beschreibung seriösen Spielejournalisten unter den Bloggern, bisher so nicht existent war.
  • Ich mag Covermechanik, auch in anderen Spielen. Es hat für mich etwas sehr befriedigendes sich hinter einer Deckung zu verstecken und die unvorsichtigen Gegner auf’s Korn zu nehmen, egal ob GTA IV, Red Dead Redemption, 007 Alles oder Nichts, Kane & Lynch, Eat Lead oder Mass Effect. Wer hätte 2003 gedacht, dass ein mittelprächtiges Spiel namens Kill.Switch so sehr die Industrie prägen würde? Apropos Mass Effect: Gameplay-Mechanik, Steuerung und die Figur der Anya erinnern mich wohlig an meine liebste Bioware-Reihe.
  • Ich kenn mich ja nicht aus, aber ich habe das Gefühlt dass im dritten Teil der Schwierigkeitsgrad gesenkt wurde. Oder war das Spiel schon immer so leicht? Zumindest habe ich gestern auf Hardcore angefangen und es erst nach dem Beenden besagten Kapitels gemerkt. Und ich hatte schon gehofft, dass mich Halo so sehr gestählt, dass ich mich nicht mehr Pussy schimpfen muss. Nun ja.
  • Trotz allen bleibt das Gefühl, als Unbekannter in eine vertraute Gruppe zu kommen. Namen, die mir nichts sagen. Menschen, die mir laut Spiel unsympathisch sein sollen, obwohl ich sie gar nicht kenne. Aber es tröstet mich, dass ich wegen der Indizierung der beiden Vorgänger und daraus resultierten, gefühlten Nicht-Existenz innerhalb von Deutschland nicht der einzige bin, der als Neuling in die Geschichte einsteigt. Das Gears of War 3 in Deutschland erscheint, könnte man mit der immer mehr gelaxten Attitüde der USK erklären, doch in Wirklichkeit ist Teil 3 nicht mehr so brutal wie seine Vorgänger. Man schießt nicht mehr auf Gegner, die im roten Saft zerplatzen, sondern irgendwelche infizierten Zombies, die nun in einer orangen Farbe explodieren.

Aber wie gesagt, ich habe bis jetzt nur das erste Kapitel hinter mir. Vielleicht wird Gears mich doch enttäuschen, vielleicht auch nicht. Und vielleicht werde ich den Teilen 1 und 2 eine neue Chance geben.

Foto von Borgs „Maurdyn“ Dalisay

Zerstören, ablästern, auspacken mit Driver: San Francisco

Ich habe heute abermals mit Keysjore ein Spiel auspepackt, diesmal das Collector Pack von „Driver: San Franciso“. Seht wie ich über drittklassige Wagenmodelle ablästere, meine Ahnungslosigkeit gegenüber Autos beweise und auf die Publisher dieser Welt schimpfe. Natürlich wieder im Dolby Nuschel Sound.

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